Die Geschichte des Coupledance

 

Couple-Dance ist der älteste Tanz der heutigen Westernszene und neben Line- und Squaredance nicht mehr weg zu denken.

 

Mit der Besiedelung Nordamerikas, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, brachten die Menschen auch die Kulturen ihrer Heimat mit. Anfangs pflegten sie noch ihr eigenes Volkstum mit Musik , Tanz und der dazu gehörenden Kleidung.

Doch nach und nach vermischten sich Musik und Tanz der Völker und es entstand eine neue Art von Volkstanz, den wir heute allgemein Oldstyle-Couple-Dance nennen. Vorwiegend Europa hatte großen Einfluß darauf. Um einen Tanz zu erklären benutzte man für die einzelnen Figuren bestimmte Begriffe. Diese wurden auch während des Tanzens angesagt, später entstand daraus der Square-Dance.

Beim heutigen Couple-Dance wird während des Tanzens keine Figur mehr angesagt sondern es bestehen feste Coreographien. 

Couple-Dance wurde sehr schnell im ganzen Land beliebt und war in allen Gesellschaftsschichten zu finden. Das allgemeine Volk traf sich auf Landbällen, und bei Scheunenfesten wurde der noch heute bekannte Barndance geboren. Ganz anders bei der gehobeneren Klasse, sie veranstalteten häufig sogenannte „Gesellschaftliche Treffen“. Die Herren sprachen über Geschäfte, die Damen über Dies und Das und zwischendurch wurde getanzt.

Der Begriff „Ball“ war zu jener Zeit kaum üblich. Das änderte sich erst, als man die Bälle Europas als Vorbild nahm, wie sie aus Wien, Paris oder London her bekannt waren.